Collect moments. Not things.

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Monday, February 17, 2014



Rotterdam kann was.

Zugegeben. Die Stadt hat mich überrascht. Neben Amsterdam cool und funky auszusehen ist nicht ganz einfach. Weniger Fahrradfahrer, mehr Rollerfahrer ohne Helm unterwegs als im Amsterdam. Schmuckstücke findet man dennoch. So ganz ohne Grachtenspaziergang.

Jup. Und dann wäre da noch der Hafen. Der weltweit viertgrößte Hafen nach Umschlag in Tonnen. Hamburg liegt da auf Platz 8. 

Also,rein in die Hafenstadt: 
Frische Brise, Möwensturz, Amstel-Absacker, Frittiertes Allerlei und Architektur-Zick-Zack. 

Ich merke: Herzen sind ganz groß in Rotterdam. Love sowieso. Überall. Auch ein hell erleuchtetes 'Love' prangert da so über der Straße. 






FEIEREI
  --> in der Straße ' Witte de Withstraat'

Salat, Snack und Bier im 'HARTIG'
    

Bier, Prozente und Schunkelstimmung in der 'AFFENBAR' - So nenne ich sie... Da herrscht eine kleiner Erinnerungsschwund nach ein paar Bier.
Aber das Logo auf dem T-Shirt klebt auch in XXL an der Scheibe. Findet ihr schon :).


   

   


Orientalisches Flair und gutes Essen im BAZAR.
   

auch gut: JAFFA (Döner & Co.), OPA (ja, die Bar heißt wirklich so) und der Club TWENTY SIX (Elektro) in der Stadtmitte.

Und immer wieder dazwischen: Love is in the air. shalalalalaaa.




Einen kleinen Fußmarsch über die Erasmusbrücke ist das 
HOTEL NEW YORK.


Schlafen im Würfel - ein Hostel der besonderen Architektur: STAY OK.


Wer findet den Notausgang?
   

Inspiration gibt's im ARCHITEKTURMUSEUM.


Wer eine der weltweit größten Hafenerweiterungen bestaunen möchte, fährt zur MAASVLAKTE 2 . Sturmflutschutz zum Staunen gibt's am MAESLANT Sturmflutwehr. 




Lieblingsfoto im Museum am Maeslant:



Lerneffekt aus Rotterdam, da "Love" hier da und überall:


xxx
K


















Monday, September 09, 2013





Der Geruch von Fleisch liegt in der Luft. Die Gassen im Markt von Bafoussam sind eng und werden enger, je näher man Richtung Herz des Marktes vorstößt. Frauen in ihren bunten Gewändern sitzen vor kleinen Tischen voller Gewürze. Es geht links ab. Und am Eingang der nächsten Gasse blicken mich einzelne Kuhköpfe - in Linie gelegt - an. Die Hörner teilweise noch am Schädel. Mein Blick steigt vom Boden wieder auf normale Augenhöhe. Ich sehe links von mir tropfendes, schon gehäutetes Tierfleisch von den Ständen hängen. Männer hacken mit ihren Macheten das rohe Fleisch auf Holzplanken. 


„Möchten Sie Tierhaut kaufen?“, fragt mich ein Verkäufer auf der rechten Seite. Ich höre die Frage erst dumpf, da mein Blick noch der herunterschnellenden Machete auf meiner linken Seite folgt. Dann wende ich mich zu ihm und blicke auf die Ware zu seinen Füßen. Aufgetürmte Tierhaut auf sandigem Boden. Nach Fellfarbe sortiert.

„Alles erst geliefert, ist noch sehr frisch. Sehr gute Qualität!“, meint er zu mir.
- „Ähm, nein – danke. Ich suche eigentlich Tomaten.“

Ich gehe weiter. Das Ende naht – ich sehe Tomaten und Kartoffeln am hinteren Ende der Gasse, gleich neben den Maniokknollen. Da will ich hin. Weg von zu viel rohem Fleisch auf einmal. Ich sauge so viele Bilder in mich ein, dass ich beginne zu taumeln. Meine Augen  wissen nicht, wo sie zuerst hinschauen sollen. Links wird gerade ein Tierbein zersägt. 



Es quiekt und schreit. „Schlag zu, schlag zu!“, höre ich einen jungen Mann schreien. Mein Blick folgt der Axt direkt zwischen die Augen des Schweins. Es quiekt nicht mehr. Ich erstarre. Totenstille. Um mich herum ein wildes Stimmengewirr. Menschen strömen links und rechts an mir vorbei – in die Tiefen der Gasse. „Möchten Sie etwas kaufen? Wir haben ganz frisches Fleisch“ , tönt es von den Seiten.
Ich fühle mich wie in einem Strudel. Mir ist etwas schwindlig. „Ähm, ich will Tomaten kaufen.“ 



Manchmal braucht man wohl eine Schocktherapie. Ich esse seitdem kein Fleisch mehr und fühle mich sehr wohl als neuer "Vegi".

Der Markt von Bafoussam ist ein Besuch wert. Auf engstem Raum reiht sich Stand an Stand. Wer nicht in der Fleischgasse landen möchte, hat noch viele andere Gassen zur Auswahl: Schneidergasse, Gewürzgasse, Gemüsegasse, Obstgasse, Kleidergasse, Schuhgasse, Reifengasse, Motorradgasse, Buchgasse, Schmuckgasse, Ledergasse, Friseurgasse. Da ist für jeden etwas dabei.Und wenn man ein ruhiges Plätzchen findet, kann man wunderbar das Treiben beobachten. Ein wahrer Blockbuster.

Friday, September 06, 2013



 Hot Spot:  Yaoundé for Beginners - Where to eat the first week and how to meet easily other people ... 


Da Yaoundé einen vielleicht erstmal überwältigt, hier für die ersten Tage mögliche Orte zum Ankommen, Zurückziehen, Leute Kennenlernen und entspannt Essen. Dann gibt's die erste Woche garantiert keinen Durchfall.:)


  • Institut francais: Liegt an der Post, neben dem Supermarkt Casino. Französische Bibliothek, Wanderausstellungen mit Fotos, Internetcafé, saubere Toiletten und Bistrot mit leckeren Gerichten. Das Hühnchen mit Reis und den Salat (Rohkost: der Salat hier ist bedenkenlos) kann ich sehr empfehlen. Salat gibt’s entweder mit Schinken oder ohne.

Salat im frz. Institut
  • Supermarkt Casino: Wer Produkte wie Cornflakes, Deo, Käse, Wein, Konfitüre, Mayonnaise, Kerzen, etc. braucht, ist hier richtig. Ist aber auch teuer.

  • JC, Bastos: Eine kamerunische Snackbar auf zwei Ebenen mit DJ und Dancefloor. Hier gibt’s Bier en masse und Brathühnchen mit Pommes (entweder Kartoffelpommes oder Bananenpommes). Ein Abend unter Einheimischen - Kontakte knüpfen leicht gemacht!

  • Espresso House, Bastos: Internet, Salat, Pasta, Kaffee ( siehe diesen Beitrag)- wirklich guten Kaffee (!), leider teuer.

Espresso House
  • Hotel Hilton, nahe Post: Geld abheben, Geld wechseln, Telefonkarte in ruhiger Atmosphäre besorgen, Cocktails an der Hotelbar oder in der Skybar (Happy Hour unter der Woche, toller Panoramablick über die Stadt), jeden Sonntag Frühstücksbrunch. Allgemein teuer. Auch Sportangebote wie Tennisplatz, Fitnessstudio und schönes Schwimmbad. Günstigste Preiskategorie für Zimmer: 270 Euro/Nacht.


    Hilton Hotel



  • Jeden Sonntag 15 Uhr (Stand: Juli 2013) treffen sich Expats zu zwei- bis dreistündigen Ausflügen ab dem Hotel Hilton. Am Besten an der Rezeption nachfragen. Parallel gibt es auch Sportgruppen in der Expatgemeinschaft, um gemeinsam Sport zu treiben. Ein Schweizer schwärmte auch von dem Stadt-Schwimmbad in Yaounde. Das steht noch auf meiner Liste...
  • Sonntags, 7 Uhr, Omnisport: Wohl ganz Yaoundé treibt im und um das Stadion herum Sport. Überall sieht man Aerobic-, Lauf-, Fußball- und Sportsüchtige. Auch auf dem Zwischenstreifen der Schnellstraßen kann man schließlich Liegestütze-Einheiten einlegen.

  • Dolce Vita, Capitole: Bar mit Getränken und Snacks. Auf der Außenterrasse kann man entspannt sitzen, beobachten, lesen und plaudern. Zum Seele baumeln lassen und Verweilen, wenn man vom nahen Marché Central kommt und etwas weniger Menschen um einen braucht.
  • Goethe Institut, Bastos: In der Bücherei gibt es SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE, BRIGITTE, deutsche Bücher & Co. Hier lernt man sehr schnell Einheimische kennen, die am Institut Deutsch lernen. Einfach nachfragen oder Zettel an die Pinnwand!
  • Neben Djeuga Palace Hotel: Rechte Hand Richtung Stadtpark gibt es eine nette Bar mit Außenbestuhlung für Bier, Cocktail & Snack. Wunderbar zum Tag-Ausklingen-lassen.

Ansonsten: einfach treiben lassen! 



  


Wednesday, September 04, 2013



prunes

Voilà - ein kleines Food-Diary meiner alltäglichen Kost in Kamerun. Ich habe einen klaren Favoriten. :) Welcher das wohl ist? Ihr dürft raten... Ich bin auf die Kommentare gespannt!

Voilà - a small food diary of my cameroon dishes. I found my favourite. Now it's your turn - guess my favourite one or tell me yours!
 




Poisson
hier gehts weiter

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Monday, September 02, 2013




Folks! - voilà,das erste Video aus Kamerun! Viel Spaß beim Gucken.
Was meint ihr dazu? Schon mal Maniok probiert? Schmeckt's euch?

First video online! What do you think? Sometimes pictures say more than the right language...
Although it's in german you might get an idea of it :). Enjoy!

Wednesday, August 14, 2013


Ich trinke dann mal "Kaffee - Kaffee"!

Seit drei Wochen habe ich keinen Kaffee mehr getrunken. Und zwar Kaffee, Kaffee. Keinen –Ich-rühre-Neskaffeepulver-und-Milchpulver-mit-Wasser-zusammen-und–nenne-es-Kaffee. Ich trinke ja nicht viel Kaffee, aber so hin und wieder (de facto einmal täglich) in meinem Lieblingscafé Elbgold einen Chai Latte oder einen Milchkaffee à la Barristameisterin Rosa: das fehlt mir hier schon, muss ich gestehen.

Ein Wochenende in der Hauptstadt bedeutet somit auch immer der Genuss eines Kaffee-Kaffees. Die meisten Expats und Diplomaten leben und wohnen im Stadtviertel Bastos im Norden der Stadt. Hier findet man alle Botschaften und die Büros der Vereinten Nationen. Die Straße ist mit Bars und Restaurants gesäumt, die abends in bunten Weihnachtslichtern blinken. Dazwischen gibt es das „Espresso House“.  Eine der Bars, die unter Expats ziemlich beliebt ist. Das liegt wohl am Espresso, Cappuccino, Milchkaffee, Milchshake und gutem Wein, aber auch an der Pasta, Pizza, den vielen verschiedenen Salaten (mein Tipp: griechischer Salat mit Oliven und Fetakäse). Mitunter liegt es aber auch am SUPER SCHNELLEN INTERNET dort – damit lässt es sich sogar Skypen und Videos anschauen (!!!). Eine wahre Rarität in Kamerun. WiFi gibt’s auch. Als Schmankerl möchte ich noch die sanitären Anlagen erwähnen. Einfach ein Traum. Und fließend Wasser gibt es auch. Und körpergroße Spiegel. Und ja, wir Mädels hatten uns rausgeputzt für den vorherigen Botschaftsbesuch und diese Gelegenheit, sich bei gutem Kaffee und Pasta & Co.„westlich-nördlich-weißlich“ (schwierig zu definieren und politisch korrekt zu beschreiben, also schreibe ich es, wie ich es denke) zu fühlen. Taillierte Bluse und Bürohose statt Arbeitskleidung. Es war irgendwie Balsam für die Seele und ganz ungewohnt die Maskara hervorzukramen. Und mit Eyeliner und Lippenstift fühlte man sich dann wie neu geboren. 

Hin und wieder sich "Frau" fühlen

Bei uns zu Hause gibt es keinen Spiegel im Bad. Morgens blicke ich meist nur schnell in einen kleinen Kosmetikspiegel, zupfe meine Haare zurecht und mache mich an die Arbeit. Das Wort Frisur ist bei mir mit Dutt zum Synonym vereint. Ich trage kein Make-up im Dorf, denn meine Hautfarbe ist für die maximale Auffälligkeitsrate schon genug Make-up. Ihr könnt euch also vorstellen, wie euphorisch man dann sein kann, wenn man (eine Frau ist und) plötzlich vor einem mannshohen Spiegel steht und sogar eine Klobrille vorfindet.
Im Supermarkt gegenüber gibt’s Nutella und Marmelade. Zwischen Internet, Essen, Kaffeetrinken, Lesen und Schreiben gab es einen kurzen Einkaufstrip für unsere Vorräte. Dazu gehört unter anderem auch Rotwein, Campari, Pastis, Mayonnaise, Linsen, Nudeln. Bier gibt’s im Dorf zu Genüge.



Weltkino - Zwischen zwei Welten

Neben den wenigen Touristen, die sich nach Kamerun verirren und den Expats sind im Espresso House auch viele wohlhabende Kameruner, die sich dort vergnügen. Uns saß ein junges Mädel mit Skatercap und großen Ohrringen gegenüber, die ihre RayBan-Sonnenbrille während des ganzen Essens nicht abnehmen wollte. Daneben war ihr Blackberry und Iphone 5 - nonstop am Vibrieren und Klingeln - und ihre Louis-Vuitton-Tasche auf dem Tisch platziert. Und so lässt man die Blicke durch den Raum schweifen – fühlt sich irgendwie heimisch. Man wird nicht nonstop beobachtet, kann laut lachen ohne viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Auf den großen Flatscreens läuft Formel 1. Aber dann kommt der Moment, wo man aus dem offenen Fenster blickt, über die Dächer der unteren Häuser schaut und sich irgendwie als Pendler fühlt. Zischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können.
Wo man gerade ist, weiß man selbst nicht so genau. Und wo der nächste Ausstieg auf dieser Reise ist, sowieso nicht. Man lebt und fühlt sich im Jetzt. Und wenn man einem Zitat eines Kameruners aus meinem momentanen Zuhause folgt, dann „Kommt man an, wenn man ankommt. Und man fährt los, wenn man losfährt. Planen kann man nur wenig. Es passiert, wenn es passiert, Katie. Mach dir nicht so viele Gedanken um’s Planen.“ 


Also, wieder zurück auf's Dorf. 
Kaffee - Kaffee, I will miss you.