Collect moments. Not things.

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Monday, January 13, 2014



( English text below the photos )

Verlässt man den Trubel um den Taksim Platz, kann man in Istanbul viele kleine Gassen mit schönen Second-Hand- und Antik-Shops entdecken! Weg von den Touristenschwärmen ist man in einer anderen Welt mit vielen Cafés und studentischem Flair.

Ich war in folgenden Straßen unterwegs: 
- auch schön ist der Shop "SeyMel", das so viel wie Teufel/Engel heißt  in der Turnacıbaşı Cd ( Turnacibasi Sok. Anabala Han No.13, Beyoglu )

- schön zum Schlendern und Shoppen ist auch die Kartal Sokak, İstiklal Caddesi, Beyoğlu
 

Taksim


yummy



turkish lesson

























St Pauli!



Take away.



Lasst euch in den Gassen treiben. Ich spreche leider kein Wort Türkisch und konnte auch die Logik der Straßenschilder nicht immer entziffern. Aber selbstbewusst einmal rechts, dann zweimal links und dann wieder rechts abbiegen. Irgendwo werdet ihr schon ankommen :). Viel Spaß!

P.S.: Wenn man sich treiben lässt, findet man meist tolle Schätze. So fanden wir bei einem abendlichen Schlendern durch die City die "Kasette" - drinnen Bar und draußen Open-Air-Tanzfläche. Die Events werden auf der Facebookseite veröffentlicht. Wir sehen uns auf der Tanzfläche!



My favourite spots in Istanbul

for second hand shopping the streets behind the Taksim Square:
- Shop "SeyMel" in Turnacıbaşı Cd ( Turnacibasi Sok. Anabala Han No.13, Beyoglu )

- and pass by Kartal Sokak, İstiklal Caddesi, Beyoğlu

For a nice open air dance don't miss the "Kasette" and check their Facebookpage for updates and events. See you on the dance floor!

Thursday, October 03, 2013



#1 -- Maniok



Ich liebe Fotos! Sie sagen manchmal so viel mehr, als Tausend Worte. Und seit der digitalen Fotografie knipst jeder um die Wette. Manchmal schmunzle ich, wenn ich daran denke, wie ich früher bei jedem Foto zweimal überlegt habe, ob das Motiv vor mir ein Foto wert ist. Schließlich hatte man nur eine 25er oder 36er Filmrolle. Da wollte jeder Knipser überlegt sein. Und wenn dann die Filmrolle mal leer war, dann war's das mit dem Knipsen. Aber heute ist das ja alles schon "ewig" her - obwohl eigentlich nur etwa acht Jahre? - und Dank Smartphone & Co. kann man auch mal locker Hundert Bilder pro Tag schießen. Eigentlich schade, weil man sich manchmal nur hinter der Kamera versteckt. Eine volle Filmrolle wäre dann vielleicht doch ganz gut, um den Moment zu genießen und nicht alles durch die Kameralinse zu sehen.

Daher dachte ich an ein wöchentliches Format hier auf itchyfeet-ish. Genauer gesagt an ein Foto. Ein Foto der Woche. Und das soll gar nichts damit zu tun haben, was ich momentan mache oder wo ich gerade bin. Einfach ein Single Foto. Entweder mit oder ohne Story. 
Fotos gucken macht Spaß - und zum Wochenende passt so was doch immer, oder?


Info zum Foto #1:
- Frauen schälen und verkaufen Maniokknollen auf dem Markt in Ndikiniméki in Zentralkamerun - September 2013. Hauptsächlich wird die Wurzelknolle der Maniokpflanze verwendet. Die äußere, rötlich braune Schicht der Knolle wird wie bei Kartoffeln geschält. Innen ist die Nutzpflanze weiß bis gelb. Maniok ist vielfältig - die Küche variiert von Land zu Land in den vorkommenden Tropen und Subtropen.
In Kamerun gibt's zum Beispiel die Batôns de Manioc. Wie die zubereitet werden, seht ihr hier im Video.  








Hi folks!
There will be a weekly photo post on the blog! Why? Because I love photos. And photos say more than words. Do you remember the time without digital photography? The time you thought about every snapshot before you pressed the button? Everyone takes hundreds of photos - so I wanna keep it simple once a week by posting a single one. Just because I like watching photos - you maybe agree? The photo shouldn't show where I am right now. But with a photo you sometimes feel the spot where it's taken. So feel free to mail me (itchyfeetish@gmail.com) your favourite photos! I would love to share them on my blog.

This photo is taken in Ndikiniméki, central cameroon, on the weekly market. I took some photos of the women who were preparing and selling manioc. This plant has a great variety in preparation and it's almost every day on the table. In Cameroon there are the Batôns de Manioc - Do it yourself! - How? - You find a video here.  

happy weekend - xxx 

Friday, September 06, 2013



 
Von A nach B ...

Mit dem Taxi kommt man in Kameruns Städten und Dörfern am Besten und Schnellsten von A nach B. Die gelben Taxis sind unverkennbar – fahren sie doch in einem Affentempo durch die Stadt. Unterschiede gibt es natürlich auch hier am Zustand der Autos. Anfangs beeindruckten mich noch die großen Risse in der Frontscheibe durch Steinschläge & Co. Inzwischen bin ich schon froh, wenn der Fahrer auf seiner Seite gut genug auf die Straße sieht und so den tiefen Schlaglöchern auf der Straße ausweichen kann. Funktioniert die Gangschaltung nicht richtig, ist das nicht so tragisch. Die Hupe hat bisher in allen Taxis funktioniert, in denen ich mitgefahren bin. Und auf den meisten Taxis stehen Sätze wie „ En route avec Dieu – Mit Gott unterwegs“ oder „Dieu n’oublie personne – Gott vergisst niemanden“.


-       Irgendwo in Yaounde –

„Geht’s zum Omnisport in die Richtung oder in die andere Richtung?“, frage ich einen Passanten und gestikuliere mit den Fingern in beide Straßenrichtungen. Wir müssen auf die andere Straßenseite.

„Omnisport, zwei Plätze, 500 CFA für beide“, schreie ich den vorbeifahrenden Taxifahrern durch das Beifahrerfenster entgegen. Wer weiterfährt, hat kein Interesse oder fährt schlichtweg nicht in die Richtung. Ein Hupen. Das Zeichen. Wir können einsteigen. Der Taxifahrer hält, das Motorrad hinter ihm bremst ab, fährt um das Taxi und schenkt dem Taxifahrer böse Blicke. Mit einem „Bonjour“ öffne ich die Tür und steige ein. Wir setzen uns auf den Beifahrersitz. Auf der Rückbank sitzen schon vier Passagiere. Ich sitze mit der linken Pobacke irgendwo zwischen Fahrersitz und Gangschaltung. Das Taxi hält an. Zwei Passagiere der Rückbank geben dem Fahrer das Fahrtgeld und steigen aus. Es geht weiter. Langsam fahren wir am Straßenrand entlang. Der Taxifahrer hört sich die Zielorte und Preisangebote der Wartenden an. Passt die Richtung und der vorgeschlagene Preis, kann’s losgehen. Ist niemand dabei. Kurze Zeit später. Wir sind da. „ Voilà, schönen Tag noch.“ – Ich krame einen 500 CFA- Schein aus der Hosentasche und klettere aus dem Auto. Das Taxi braust weiter.

Anfangs konnte ich die Preise und Entfernungen nur schwer einschätzen. Ich fragte bei Einheimischen nach, was ein guter Vorschlagspreis wäre. Und wenn es dann hin und wieder doch nicht klappte, helfen einem die Einheimischen sogar beim Bieten und Verhandeln. Der Anfangspreis pro Person liegt meist bei 200 CFA, Gepäck im Kofferraum kann etwa 100 CFA zusätzlich kosten.
Wer keine Lust auf Quetschen oder längere Touren hat, kann auch ein ganzes Taxi für eine Fahrt mieten. Da schreit man dem Fahrer das Zauberwort „Depot“, sein Zielort und sein Preisangebot entgegen.



Taking a cab – somewhere in Yaounde, Cameroon

„Going to Omnisport – this way or this way?“, I ask a passerby. We need to change the roadside.

„Omnisport, two seats, 500 CFA“ – the passing taxi drivers check my direction and offer. That’s the way it is: Hailing a taxi involves standing on the roadside in the direction where you’re going. If the destinations suits the driver you may hop in. A driver is hooting. That’s the sign. We get in – sitting both in the front. I’m sitting somewhere between the front seats. There are four more passengeres in the back. But it’s only a short ride for us. „Thanks and have a nice day“ – I give him a 500 CFA note and climb out of the cab.


Taking a cab is definitely the easiest way to get fast from here to there in the cities in cameroon – besides the moto-taxis. The drivers are remarkably efficient at finding passengers, planning the route and getting them to their destinations. The yellow cars are in all conditions – often unashamedly with big flaws in the windows. But the hoot works perfectly.