Collect moments. Not things.

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Wednesday, December 02, 2015






Ich finde die Ostsee toll. Herbststürme nur manachmal. Aber Ostsee und Herbststürme gehören ab jetzt zu meinen Lieblingskombis! Aber niemals, niemals sollte man im November an der Ostsee die dicke Jacke vergessen.


Tuesday, October 06, 2015






Ich bin baff. Meine Füße qualmen. Meine Knie schreien nach Sitzen. Nach einer Stunde Anstehen am Einlass, knapp zwei Stunden Warten vor dem deutschen Pavillion stehe ich jetzt mit Salat um mich im Bauch des Pavillions. 


Tuesday, September 29, 2015





 Wie es dazu kam...
25+tabs waren offen. Die Sommersonne knallte durch mein Berliner Fenster. Nochmal schnell die Mails checken, bevor es zum Kaffeedate mit der Freundin ging. „Easyjet haut Flüge raus“, fasste ich eine Email beim Überfliegen zusammen. Die Flüge waren schnell gebucht. Sozusagen beim Anziehen meiner Flip Flops. 

Monday, June 29, 2015




Wann hast du das erste Mal das Meer gesehen?

Wenn die Freunde in der ersten Schulwoche von ihren Ferien am Meer erzählten, konnte ich eigentlich nicht mitreden. Denn wie kann man über etwas sprechen, das man noch nie gesehen hatte? Eben.


Sunday, June 14, 2015




Ferkel auf dem Touristenarm, Bumm-Bumm mit Sangria und türkisblaues Wasser an einer dieser menschenleeren Buchten. Das alles auf einem Fleckchen Erde im Mittelmeer.

Liebes Mallorca, ich habe dich unterschätzt.


Friday, June 05, 2015




Hipster, Monster, Kaffee – Brooklyn ist bunt

„Irgendwie schon krass, wie abgefuckt die Gegend hier aussieht“, meint mein Begleiter zu mir. Darren tritt eine leere Coladose von sich weg. Ich schaue ihn an und lache. Er hat Recht. Hier ist es ganz und gar nicht schick à la Manhattan. „Wo müssen wir denn hin?“, frage ich ihn und sehe sein Schulterzucken. Aus der Subway-Station kommen zwei junge Männer. Skinny Jeans. Nike Air Max und Stan Smith. Beide Vollbart. Der eine mit Jutetasche. Das volle Programm. Ja, auch die obligatorische Cappy. Der Andere mit Dutt. Plus Wanderrucksack mit braunen Riemen.

Folget den Skinny Jeans-Helden!
„Einfach mal den Hipstern hinterher“, meine ich zu Darren.

 ......

Fortsetzung des Reiseberichts über Streetart im New Yorker Stadtteil Brooklyn gibt es auf Urbanskills.

......

Genießt das sonnige Wochenende!






Friday, May 15, 2015






Es war hier etwas ruhiger in den letzten 14 Tagen. Ich brauchte etwas länger als erwartet, um wieder "anzukommen".  Warum?

Friday, April 03, 2015

See-Plitsch-Platsch
Rückblick - Ostern 2014

Zwei Mädels. Sonne. Laute Musik aus dem Radio. Fahrtwind im Haar. Wir düsen gen Westen an die Nordsee.

Oh when I look back now
That summer seemed to last forever.

Meike und ich trällern lauthals zu "Summer of 69", schauen uns an und lassen unsere Köpfe vor lauter Lachen nach vorne fallen. Zu schräg ist unser Geträller. Egal - hört ja keiner. Wir freuen uns über den freien Tag und düsen weiter. Baumalleen rechs und links, dann wieder das nächste Dorf mit Reetdachhäuser.



Wir riechen die Meerluft, bevor wir das Wasser sehen.  


Parkplatz gefunden, schnell in den Neoprenanzug geschält und weiter zum Boardverleih.

Auf dem Weg ins Wasser gibt mir Meike eine 5-Minuten-Anweisung wann ich wie und wo das Segel halten muss, um beim Windsurfen voran zu kommen. Sie war schon oft mit Brett und Segel unterwegs. Ich stehte heute zum ersten Mal mit dieser Montur im Wasser und vermisse schon jetzt irgendwie die Einfachheit des Stand-Up-Paddelns.

Ab ins Wasser, dann auf das Brett klettern, aufstehen und das Segel aufziehen. Dann irgendwie den Wind fangen. Ich wedel also mit dem Segel - und plötzlich macht es schwupps. Ich gleite über's Wasser.

Das ist ein Gefühl von Freiheit. 


Nach zwei Minuten lande ich wieder im Wasser, da das Lenken noch nicht klappt. Oder der Wind wieder weg ist? Egal. Ich probier's nochmal - und falle gleich wieder kopfüber ins Wasser.

Also probiere ich weiter. Weiter. Und weiter. Irgendwann fahre ich dann wieder ein wenig über's Wasser.

Nordsee-Plitsch-Platsch


Das war meine Premiere beim Windsurfen. Bis heute bin ich Fan und freue mich schon auf den kommenden Sommer mit vielen Stunden auf dem Wasser.



Ich möchte, dass du auch über's Wasser gleitest.

Oder im Ballon über Deutschland fliegst. 

Weg von der Glotze und dem Computer - rein in das, was du noch nie ausprobiert hast oder nie dazu gekommen bist. Such dir was aus - und sei frei.



Gewinnspiel

In Kooperation mit mydays verlose ich einen 50 Euro Gutschein für dein nächstes Abenteuer.

Was du dafür tun musst? 

Schreib mir bis einschließlich 8. April auf der Itchyfeetish-Facebookseite oder hier auf dem Blog, was du gerne ausprobieren möchtest. Welches Abenteuer würde dich am meisten reizen? Was wolltest du schon immer mal ausprobieren? Vielleicht klappt es ja mit diesem kleinen Tritt, dich von der Arbeit und den "Ja schon, aber..."-Ausreden zu befreien.

Dein Name kommt mit in eine Lostrommel. Der Gewinner wird am 9. April gezogen und per Email benachrichtig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.




Schöne Ostern!




In Zusammenarbeit mit mydays - herzlichen Dank!










Sunday, March 22, 2015


 

Es ist 7 Uhr, als die Email auf meinem Handy erscheint. Ich bin gerade dabei, meine Laufhose aus dem Schrank zu ziehen. Meine Schuhe und meine Laufnummer liegen starklar auf meinem Bett.

New York wurde über den Nachmittag des Vortags und der vergangenen Nacht zu einem nachträglichen Winterwonderland. Obwohl doch erst letzte Woche in den USA offizieller Frühlingsbeginn war!

Ich öffne die Email und lese im Betreff ein trauriges Smiley. Im ersten Satz heißt es weiter: "We're writing you from a snowy Riverside Park and while we are inclined to put on a race today,  at the moment we do not think it will be safe enough, and we are going to have to turn this into a non-competitive fun run."


Rennen wir trotzdem? - eine Nachricht meiner Mitläufer in Whatsapp poppt auf dem Display auf.


Ja. 
Auf jeden Fall. 



Wie alles begann? - Keine Chance für Ausreden.




Mit ihrer Idee kam Ines schon Anfang Januar  auf mich zu. "Du willst doch auch fit werden, oder?", fragte sie mich und lukte durch die Bürotür. "Wir wär's, wenn wir an dem 10-Kilometer-Lauf Ende März teilnehmen? Dann ist es bestimmt schon warm und wir bleiben trotz Büroalltag in Bewegung."

Dass ich keine wirklich gute Läuferin bin, schon seit Ewigkeiten nicht mehr längers Laufen war und ich mir 10 Kilometer am Stück nicht ganz zutraue, hat ihr als Ausrede nicht gereicht. Eine Woche später war ich angemeldet. Kurz nach mir ein weiterer Kollege, der zudem die Idee hatte, den Lauf mit einer UNICEF-Spende zu verbinden. Kollegen konnten bei uns Kilometer "kaufen" - der eingenommene Betrag wird an UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, gespendet.


So stehen wir an diesem Samstagmorgen also nicht in der Sonne, dafür bibbernd in einem verschneiten Riverside Park am Hudson River und warten auf den Startschuss. Auf Grund der Wetterbedingungen ist es den Läufern frei gestellt, ob sie den 10-Kilometer-Lauf auf 5 Kilometer verkürzen.

Wir schauen uns an - grinsen uns zu - und sind uns einig.


Tuuuuuuuuut- da ist der Startschuss. Es wird losgestrampelt. Die Läufer in kurzen Hosen rennen an mir vorbei und sprinten den ersten Berg hoch. Meine Finger sind eiskalt. Es ist mein erster Wettlauf dieser Art, mit offizieller Startnummer. In meiner "Sportkarriere" war ich stets mehr die Schwimmerin, als Läuferin. Das galt schon in der Schule, als ich den Ausdauerlauf "Coopertest" immer schwimmen anstatt laufen wollte.




Hier im Riverside Park geht es bergauf und bergab, einmal am Hudson River gen Süden, dann wieder auf der anderen Seite zurück nach Norden. Die Wege sind nicht immer auf der ganzen Breite geräumt. Links und rechts eines Laufpfades warten hier und da die rutschigen Eisflächen auf die Läufer. Weiter. Rechts - links- geradaus. Für die 10 Kilometer die gleiche Runde erneut.

Also wieder berghoch mit gepresster Lunge, gleich geschafft, dann wieder runter. Irgendwann merkt man auch das Ziepen in dem einen Muskel nicht mehr. Hin und wieder blickt die Sonne durch und von den Bäumen fällt der Schnee ins Gesicht.

Eigentlich ganz romantisch, wenn da nur mein Herz nicht schon seit 30 Minuten versuchen würde, aus dem Brustkorb zu springen.

JA!
Wir haben es geschafft. #Undsindmegahappy

Das gesammelte Geld geht an UNICEF.
Und mit Blick auf 14 Millionen Kinder, die unter dem Chaos in Syrien leiden, leide ich gerne während meines 10 Kilometerlaufs und habe danach Muskelkater, wenn das Ganze für einen guten Zweck ist.


Mehr Infos zu Unicef gibt es hier.


"It always seems impossible until it's done".



Die Finisher nach einer Stunde strampeln.


P.S.: 24 Stunden später war der Schnee wieder weg. Mit Sonne im Gesicht gab es dann Ausblicke wie diesen hier im Central Park... Hier in NYC ist eben doch alles irgendwie verrückt und extrem.





fotocredit: NYC Run / Itchyfeetish

Friday, March 13, 2015


Der folgende Artikel ist kein #allesistschön Artikel. //
This ist not an article on #everythingisawesome.





Man sieht, wie sich die Haut vom Körper schält.

Wie die Rippenknochen hervorstehen.

Wie Augen aus dem Schädel hängen.

Wie lila Streifen den Brustkorb säumen - Peitschenhiebe.

Wie ein blutiger Körper nach der Genitalverstümmelung auf dem Boden liegt.

Wie tote Körper nebeneinander liegen.





Es sind Fotos, die schockieren. Die einen die Hand vor das Gesicht nehmen lassen, weil man unter Schock steht. Aber die Fotos sind real. Die Menschen, die der Fotograf "Caesar" zeigt, sind tot. Sie sind in Gefängnissen des Assad Regimes gestorben - nachdem sie aufs Schlimmste misshandelt und gefoltert wurden. Der Fotograf schmuggelte die Fotografien aus Syrien.

Seit vier Jahren herrscht in Syrien nun schon Bürgerkrieg. Die Weltgemeinschaft steht vor der größten Flüchtlingskatastrophe nach dem zweiten Weltkrieg. Mehr als neun Millionen Menschen sind schutz- und hilfsbedürftig. Die Hälfte davon sind Kinder.

Die Fotoausstellung findet diese Woche im Headquarter der Vereinten Nationen in New York statt. Ein Ort, wo sich die Welt trifft, um über Frieden, Schutz und Sicherheit zu debattieren. An den Wänden stehen Geschenke verschiedener Nationen. Dort die Wüstenoase aus Gold von Oman, da eine Holzmaske von der Elfenbeinküste. Und dann eine ganze Wand voller Bilder von Toten.

Der Guardian schrieb zur Ausstellung diesen Artikel.



P.S.: Ja, ich weiß. Das ist kein Gute-Laune-Artikel. Aber die Welt ist ja auch keine Instagram #allesistsoschön - Welt. Mich hat diese Ausstellung ziemlich bewegt...




Tuesday, February 24, 2015

 

Schreibt ihr? Malt ihr? Macht ihr Skizzen? 

Ich habe zu Hause, aber vor allem auch auf Reisen, immer ein Büchlein dabei. Plus Stift. Irgendwie wollen die Worte nicht fließen, wenn ich auf die Notizseite meines Smartphones starre. Umso mehr aber, wenn ich den Stift zwischen meinen Fingern hin und her kreise und richtiges Papier vor mir habe. Die Suche nach den "richtigen" Worten bleibt.

Jetzt frage ich mich: Warum nicht mehr krizzeln?




Es ist der kälteste Winter seit Langem, wie die New Yorker mir immer wieder im Smalltalk beim Supermarkteinkauf versichern. Wenn es hier in New York momentan zu schneien beginnt, dann gleich so dicke Flocken, dass man kurze Zeit später als Schneemann gilt. 
In so einen Flockeneinbruch bin ich Samstagmittag gestolpert:

Durch den Schneematsch in Williamsburg, Brooklyn stapfend und auf der Suche nach einem netten Plätzchen, um meinen knurrenden Magen mit Süßem zu beruhigen und meine Finger an einer Kaffeetasse aufwärmen.

Tja, und dann stand ich ohne Kaffee und ohne Süßem, dafür eingeschneit, durchgefroren und mit tief in die Stirn gezogener Mütze inmitten von Regalen mit Büchern. 


Ich dachte, ich bin in einem Buchgeschäft. Falsch. 







Ich war in einem Raum voller Sketchbooks. Einem Raum mit Tausenden von Skizzenbüchern unterschiedlicher Art und aus der ganzen Welt. Ich war beim "The Sketchbook Project" gelandet. Einem Paradies für Freunde der Poesie, der Krizzeleien und der Neugierde.




Skizzenbücher aus A wie Austin, S wie Salvador und Z wie Zanzibar und von B wie Brigitte bis W wie Wilhelm (und wahrscheinlich auch Z) und von Autoren verschiedener (beruflicher) Hintergründe stehen hier in den Regalen. Man sieht persönliche Notizen neben Fotos, Reiserouten, Zitaten, Comics oder Zeichnungen. Erst wusste ich nicht, wo ich gelandet war. Aber zwischen all den niedergeschriebenen Ideen, Worten und Zeichnungen fühlte ich mich sehr wohl - ein Ort wie ein kleiner Schatz, in den ich an diesem verschneiten Samstag gestolpert bin.Das Schöne dabei ist: Jeder kann mitmachen. Einfach vor Ort ein Skizzenbuch kaufen (so wird die Ausleihe auch finanziert) und später einsenden.

Ich habe hier in Brooklyn nach New Yorker Reiseskizzen gesucht. Nach Glück. Nach Buntem. Aber auch nach Baumhäusern. Für das Ein und das Andere bin ich fündig geworden.

Aber sind wir nicht immer irgendwie auf der Suche?

Auf der Suche nach dem, was wir eigentlich suchen.







Foto Credit: Katie Gallus


Hier gehts ins Krizzelparadies:
Brooklyn Art Library
103A North 3rd St.
Brooklyn, NY 11249

Wednesday, February 04, 2015



Irgendwo im Eastvillage. New York City.

Die Schriftzüge leuchten und blinken in bunten Farben. Immer wieder öffnen sich die Bartüren und Musik schwappt auf die Straßen. Taxen fahren an uns vorbei und spritzen die letzen Schneereste vor unsere Füße. Endlich wird die Fußgängerampel grün.

Immer diese Montage...

Montage gehören nicht zu meinen Lieblingstagen. In Gedanken stecke ich noch im Wochenende. Dort liege ich immer noch unter dem Wal im Naturkundemuseum am Central Park in New York und bestaune das Treiben um mich herum im Ozean-Saal. Ich liege einfach da und lasse das Stimmengewirr der anderen Museumsbesucher auf mich regnen. Und über mir hängt ein Blauwal in Lebensgröße.

"Ist es hier?" - "Ja, müsste es nach der Adresse eigentlich." - "Ich kann nichts sehen. Kein Schild. Keine Tür. Nix. Nur die Treppen, die hier runter gehen."

"Na, dann gehen wir mal da runter", meine ich und wage die ersten Schritte ins Dunkle. Es sind nur wenige Stufen, die ich gehen muss, ehe ich eine kleine Lampe entdecke.

An der Wand steht "Stay Out". Hier sind wir also richtig.

Wir laufen den dunklen Gang weiter. Eine weitere Lampe flackert in dunklem Orange. Diesmal steht an der Wand "Private Property - Quiet Please!" Na, also.

"Password please", raunt man mir hinter verschlossener Tür zu, als ich anklopfe.


Ich schmunzle und nuschle das Passwort der dicken Holztür entgegen. Sie öffnet sich und ich trete ein.


Wednesday, January 14, 2015


 

Ich melde mich aus Manhattan, meinem neuen Zuhause. Mit Nackenstarre. Denn sie ist mein ständiger Begleiter, wenn ich trotz pfiffigem Wind immer wieder staunend stehen bleibe und gen Himmel starre. Die Sonne sehe ich dabei nicht immer - obwohl kein Wölkchen am Himmel zu sein scheint. Doch überall stehen hier diese SEHR hohen Türmchen. Links- rechts-vor- und hinter mir. Dazwischen spurten die New Yorker in Anzug oder Sportklamotten, die gelben NY-Taxen brettern bei hellrot über die Straßenkreuzung und hupen dich vom Zebrastreifen.

Ich bin zum ersten Mal in New York. 

Nicht zum ersten Mal in einer Weltstadt, aber zum ersten Mal in DEM Big Apple. Vieles ist hier gleich so BIG, bunt, wild, laut, rasend, dass man sich leicht klein fühlen kann. Als ich am Flughafen ins Taxi stieg, raste mein Taxifahrer in seinem ganz eigenen Fahrstil gen Innenstadt.  Irgendwann löste ich  meinen festen Griff von der Autohalterung und redete mir ein, dass er schon wissen wird, wohin es für mich geht. 

Aus dem Radio tönt "All you need is love". Ob ich in so einer großen Stadt mich schnell wohlfühlen würde? In den letzten Jahren ist es mir bei so langen Reisen immer wichtiger geworden, einen Rückzugsort zu haben, der nicht mitten im Getümmel ist. Ein Ort, wo ich auch mal ganz für mich sein kann. Die Fahrt ging vorbei an bunten Lichtern. Vorbei an Holzhäuschen an achtspurigen Straßen (die ich erst später irgendwo in Brooklyn verorten konnte). Vorbei an qualmenden Gullideckeln und mitten durch den Stau nach Manhattan an einen Ort, den ich nach knapp zwei Wochen glücklicherweie schon Zuhause nennen kann. Meine neue Komfortzone. 

Die Beatles hatten Recht: All you need is love.

Sind wir schon auf Facebook, Instagram oder Twitter befreundet? Dort wird es in nächster Zeit mehr Eindrücke geben! Ich freue mich auf dich.

Ahoy und auf bald!




Thursday, December 11, 2014



Die Straßen sind wieder gefüllt mit Menschen auf der Suche nach "dem" Geschenk. Doch wenn wir ehrlich sind, wird zum Fest auch viel Sinnloses verschenkt, womit der Beschenkte nicht immer viel anfangen kann.

Für eure Lieben, die gerne reisen, empfehle ich:


1. Weltkarte. Ein jeder Reisender hat sie bei sich hängen und lotet die nächsten Reiseziele aus.

https://www.etsy.com/de/listing/184636427/world-map-camera-strap-canon-camera?ref=sr_gallery_13&ga_search_query=camera+strap&ga_search_type=handmade&ga_view_type=gallery

2. Kameratragegurt Meist ist die Kamera auf Reisen mit dabei. Und dein Geschenk dann auch.

3.Spotify Abo. Musikalisch gute Laune für stundenlange Busreisen, Wartezeiten auf Flughäfen oder Sport auf Reisen.

4. Kochkurs, Yoga, Boxstunde, etc. Du weißt wo es bei der nächsten Reise hingeht? Überrasche ihn/sie mit einer Aktion vor Ort!

5. Reisetagebuch. Ich selbst habe an die 20 Stück. Die werden immer gebraucht. Und in ein personalisiertes Büchlein schreibt man gerne!

6. Versicherungs- & Visakosten sind meist sehr hoch. Der Reisende freut sich auf finanzielle  Entlastung.

7. Ein Fluggutschein zum Blind Booking. Vielleicht sogar zu zweit?

8. Gebrauchsanweisung. Nicht zu dick (da Reisen mit Handgepäck), aber trotzdem schön in der Hand: Die "Gebrauchsanweisungen".


http://www.crumpler.eu/index.cfm?seite=all-bags&Track-Jack-Board-Backpack&productID=9100&sprache=EN

9. Handgepäcksrucksack. Ich bin großer Fan von meinem Crumpler Track Jack Backpack. Passt alles rein und ich schleppe mich nicht zu Tode. SO macht Reisen mit Handgepäck Spaß.

10. Kulturtasche: Nicht zu schwer, aber in fröhlichen Farben. Das sorgt für gute Laune und Ordnung utnerwegs.


11.Geldverstecke. Ich liebe sie. Egal ob in Form von Coladose, Feuerzeug oder Trinkflasche.
 Oder Möhrendose. :)


Habt' eine entspannte Weihnachtszeit!


In freundlicher Kooperation mit crumpler.

Tuesday, November 25, 2014



 



Diese eine Sache. Was ist das eigentlich? Dieses Glück, von dem immer die Rede ist. Bedeutet 'Glück haben' das Gleiche wie 'glücklich sein'? Kann man Glück spüren? Kann ich es lernen, glücklich zu sein? Kann ich es suchen gehen? Vielleicht liegt das Glück ja doch auf der Straße und ich sehe es nur nicht. Ehrlich gesagt. Keine Ahnung.

Aber wie sieht’s bei dir aus – Bist du glücklich?

 


Jeder strebt nach seinem Glück und möchte sagen: Ja, ich bin glücklich! Antoine de Saint-Exupéry schrieb über das Glück, man solle es als Lohn und nicht als Ziel verstehen.

Was machen glückliche Menschen um glücklich zu sein? Wenn ich Freunde in letzter Zeit gefragt habe, ob sie glücklich sind, dann gab es entweder ein Ja oder ein Nein. Die „Unglücklichen“ konnten mir ihr „Unglück“ nicht erklären. Die "Glücklichen" konnten mir ihr "Glück" aber auch nicht erklären. Doch sie haben längst kein rosa Leben aus Zuckerwatte, wie ich erfuhr. Eher müssen sie noch schauen, wie sie das Geld für die Dezembermiete zusammenbekommen. 

Aber was mir hängen blieb, waren die Worte einer Freundin: 
 „Ich liebe mein Leben“ 


Damit sagt sie zu 100 Prozent JA. 
Ja zum Leben.  
Ja zum Dasein. 
Ja zum Glücklichsein. 
Vor allem: Ja zum Glücklichwerden.


Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.  Montesquieu -

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält. – Seneca-



Let's be happy. 
Das Leben ist reich an Glück.

 

Synonyme für Glück sind laut Expertenbuch Gunst des Schicksals, Begeisterung, Schicksal, Genuss, glücklicher Zufall, Freude, Rettung, Hochstimmung.


Glücks-Lektüre:

Antoine de Saint-Exupéry: Die Stadt in der Wüste & Der kleine Prinz.
Bertrand Russell: Eroberung des Glücks.

Wednesday, September 24, 2014




Von Bratislava geht es nach Wien und gleich weiter nach Graz.  Preislich in der Slowakei noch einstellig, ist man in Österreich sofort sehr hoch zweistellig. Die Fernbusse haben WiFi. Blickt man aus dem Fenster, so schmiegt sich die Straße an den Berghang. Auf den fernen Gipfeln liegt noch Schnee und die Kirchen zücken sich mit Zwiebeltürmen. Schroffe Felswände, hin und wieder eine Burg und sattgrüne Nadelwälder entdecken wir. 
Der Busfahrer kündigt an, dass wir in einer knappen Stunde in Graz „ankommoa “. Noch immer haben wir keine Bleibe in Graz. Zu spontan war die Idee „Lass uns einfach mal weiter fahren nach Graz.“ Online im Bus auf der Suche nach einem Hostel. So spontan geht die Onlinebuchung nicht. Also fragen wir unsere österreichischen Sitznachbarn, ob wir kurz mit ihrem Handy österreichintern telefonieren können. Fünf Minuten später haben wir eine Reservierung. Wir widmen uns wieder unserer Rommé- Runde.





Graz lernen wir bei Nacht kennen. Vorbei an den Trachtengeschäften schlendern wir durch die Innenstadt und trinken - natürlich Rotwein Apfelsaftschorle – in der lauen Frühlingsnacht. Die Kellnerin fragen wir nach einem Pub-Tipp für den Abend. Und schwupps sind wir im Irish Pub, Hopfentee in der Hand. In Österreich ist das Rauchen in den Lokalen erlaubt. Dementsprechend unsere Duftmarke der Kleidung, als wir die Bar verlassen. Kichernd zurück ins Hostel – durch beleuchtete Gassen, vorbei am schönen Rathaus und zahlreichen Indienshops mit Produkten aus Zentralasien. Daneben Exklusiv-Trachtenmode. 

Wir sind nicht lange in der Landeshauptstadt der Steiermark und der zweitgrößten Stadt Österreichs. Zu sehr verfolgt uns der Regen. Dennoch sind wir überrascht von den vielen kleinen Designerläden in der Stadt - irgendwie scheinen die Ideen umgeben von Natur und Kuhglocken erfolgreich zu gedeihen. Wir wollen wiederkommen. Dann im Sommer, wenn wir richtig wandern gehen können und die nassen Wiesen unter unseren Füßen nicht so schmatzen.