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Wednesday, September 24, 2014




Von Bratislava geht es nach Wien und gleich weiter nach Graz.  Preislich in der Slowakei noch einstellig, ist man in Österreich sofort sehr hoch zweistellig. Die Fernbusse haben WiFi. Blickt man aus dem Fenster, so schmiegt sich die Straße an den Berghang. Auf den fernen Gipfeln liegt noch Schnee und die Kirchen zücken sich mit Zwiebeltürmen. Schroffe Felswände, hin und wieder eine Burg und sattgrüne Nadelwälder entdecken wir. 
Der Busfahrer kündigt an, dass wir in einer knappen Stunde in Graz „ankommoa “. Noch immer haben wir keine Bleibe in Graz. Zu spontan war die Idee „Lass uns einfach mal weiter fahren nach Graz.“ Online im Bus auf der Suche nach einem Hostel. So spontan geht die Onlinebuchung nicht. Also fragen wir unsere österreichischen Sitznachbarn, ob wir kurz mit ihrem Handy österreichintern telefonieren können. Fünf Minuten später haben wir eine Reservierung. Wir widmen uns wieder unserer Rommé- Runde.





Graz lernen wir bei Nacht kennen. Vorbei an den Trachtengeschäften schlendern wir durch die Innenstadt und trinken - natürlich Rotwein Apfelsaftschorle – in der lauen Frühlingsnacht. Die Kellnerin fragen wir nach einem Pub-Tipp für den Abend. Und schwupps sind wir im Irish Pub, Hopfentee in der Hand. In Österreich ist das Rauchen in den Lokalen erlaubt. Dementsprechend unsere Duftmarke der Kleidung, als wir die Bar verlassen. Kichernd zurück ins Hostel – durch beleuchtete Gassen, vorbei am schönen Rathaus und zahlreichen Indienshops mit Produkten aus Zentralasien. Daneben Exklusiv-Trachtenmode. 

Wir sind nicht lange in der Landeshauptstadt der Steiermark und der zweitgrößten Stadt Österreichs. Zu sehr verfolgt uns der Regen. Dennoch sind wir überrascht von den vielen kleinen Designerläden in der Stadt - irgendwie scheinen die Ideen umgeben von Natur und Kuhglocken erfolgreich zu gedeihen. Wir wollen wiederkommen. Dann im Sommer, wenn wir richtig wandern gehen können und die nassen Wiesen unter unseren Füßen nicht so schmatzen.










Wednesday, April 30, 2014


 Es geht entlang des Balatons, dem größten Binnensee in Mitteleuropa. Vorbei an Siófok, dem ungarischen Ibiza. Vorbei an Balatonfenyves, Balatonmarioafürdö, Balatonkeresztúr, Balatonberény, Balatonszentgyörgy. Wir sind verwirrt und lesen nur noch Balaton-was?





Dann erreichen wir Keszethy (sprich Kes-they).  Die Ruhe vor dem Saisonsturm liegt in der Luft. Die Innenstadt ist wenig belebt. Der Eisladen hat noch geschlossen. Auch das Kassenhäuschen vom Palastpark - ein Vorteil für die Reisekasse, wenn man in der Nebensaison unterwegs ist. Die Suche nach einer offenen Bar wird etwas kniffliger. Neben dem "großen" Balaton gibt es im Westen den "kleinen Balaton". Wir begegnen Anglern, die die Stille genießen. Das Klick-Klick unserer Kameras nervt beachten sie nicht.



Hier gibt es an die 250 verschiedene Vogelarten. Über eine kleine Holzbrücke kommen wir auf eine Halbinsel. Danach weiter - von Schilf über Gras zu Wald. Über unseren Köpfen zieht ein Schwan seine Kreise am Himmel. Die Sonne scheint uns ins Gesicht. Wir riechen den Frühling.
.... Und liegen im Bikini auf der Wiese. Wir dösen in der Sonne und hören die Fische.... Die Fische? Quatsch. Wir liegen einfach da. Tun nichts und wollen hier nicht mehr weg.





Auf einem Spaziergang geht es durch den nahen Birkenwald. Bussarde sehen wir. Wo war der nochmal? Ein Foto wäre toll. Ab durch's Gestrüpp. Die Ringelnatter findet das nicht so fein. Und ich bin ganz schnell wieder aus dem Wald raus. Liebe nochmal Sonne tanken. Aus einer kleinen Wolke wurden inzwischen drei große. 
Wir frösteln. Ist eben noch kein Sommer. Keine Hochsaison. Und das ist gut so. 

Entdeckung entlang des Weges.

Keszethy


Blauer Himmel -

- im Schlosspark.


Die Fahrt geht weiter... to be continued.

Friday, April 11, 2014



 
" Da ist wieder das Kribbeln. Die Ungewissheit, wo man am Abend schlafen wird. Eine Fahrt ins Blaue. Eine Fahrt der Nase nach. Ohne Navi. Raus aus der Stadt. Raus aus Budapest. Und dann landet man plötzlich am Balaton. Rotwein, lustige Gesellschaft und dieser Sonnenuntergang. 
Mehr braucht man in diesem Moment nicht. Wo wir morgen sein werden? Keine Ahnung. 

Ich schreib' dir bald wieder! 

Liebe Grüße - K.  "





Die Fischer kommen zurück...


... und hatten an diesem Abend erfolglos gefischt.







Friday, October 10, 2008



Studienfahrt Rumänien


Neun eindrucksvolle Tage verbrachten 23 OberstufenschülerInnen in Rumänien. Bei der Anmeldung zu dieser Studienfahrt in ein doch spezielles und für viele von uns unbekanntes EU-Land wurde für Strohlager und fließend Wasser garantiert. Hotel und Matratze werden überbewertet. Aha.  Das klang nach Indiana-Jones- Abenteuer!

Nach der Ankunft in Hermannstadt ging es ins Hinterland der Westkarpaten. Meistens übernachteten wir in Gemeindhäusern, hatten also eine Matratze und starteten von dort mit dem Bus unsere Entdeckungstouren ins Gebirge. Auch der viele Regen hielt die Truppe nicht ab, sich wilden Karstlandschaften zu widmen, in Gletscherhöhlen hinabzusteigen, durch ein Klamm zu klettern oder die Faszination von Schlammvulkanen kennen zu lernen. Für manche war auch das Bad im eiskalten Gebirgsbach ein voller Genuss. Ochsenkarren sorgten für Stau auf der Schnellstraße, leckeren selbstgemachten Käse in Baumrinde gab es an Straßenständen von Bäuerinnen zu kaufen. Dennoch ist auch in Rumänien nicht alles Gold was glänzt. Die Armut, die von den wenigen Reichen überragt wird, sieht man überall. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich dieses Land in den nächsten Jahren weiterentwickelt.

Eine kurze Reise in ein Land, das vielfältig und gastfreundlich ist. Wir sind nur wenigen Touristen begegnet. Aber genau das empfinde ich als reizvoll, erneut nach Rumänien zu fahren.


Eingang zur Gletscherhöhle - am Wasserfall



Muhlis- auf dem steilen Weg nach oben; bei den blubbernden Schlammvulkanen














Unser Studienleiter an der Teppichwaschanlage.